Budapest - das Paris von Osteuropa ?!

„Budapest ist das Paris von Osteuropa - das muss man gesehen haben!“ Mit diesem Versprechen buchten wir optimistisch unsere Flüge in Kombination mit einem Aufenthalt in einem 3-Sterne-Hotel für insgesamt 3 Nächte. Natürlich musste das ganze im Juli sein, da es „nichts schöneres gibt wie die Budapester Sommernächte“ (Zitat). Die Erwartungen waren hoch, die Geldbeutel erstaunlich voll und wir absolut bereit vor der anstehenden Klausurenphase Karlsruhe noch einmal für ein paar Tage zu entkommen. 

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Angekommen am Budapester Flughafen erreicht man mit der Buslinie 100E für 2,90€ den Platz Deák Ferenc, welcher genau im Zentrum liegt. Im Allgemeinen kann man die Innenstadt von Budapest sehr gut zu Fuß erkunden. Lediglich für die Fahrt zu unserem Hotel „Benzcur“, dass etwas weiter wem vom Zentrum, nahe am Heldenplatz liegt, haben wir uns ein Metro-Ticket geholt. Für die paar Fahrten war die 10er Karte optimal. Der Metro-Fahrplan ist sehr übersichtlich und es fahren tagsüber regelmäßig Bahnen. Beachte(!): Wir wurden auf jeder einzelnen Fahrt kontrolliert -> unbedingt ein Ticket kaufen!

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Vorschlag für eine entspannte Route bei dem die meisten Sehenswürdigkeiten gesehen werden können
Der Ausgangspunkt unserer Route ist die Kettenbrücke in der Innenstadt, mit der man die Donau überqueren und zum westlichen Ufer gelangen kann. Am Kreisel nach der Brücke hält man sich schräg links und läuft den Anstieg zum Budapester Palast hoch. Oben kann man sich frei bewegen und hat einen super Ausblick über ganz Budapest. Wer Lust hat kann natürlich auch mit der Burg-Berg-Bahn nach oben fahren. Die 150 Höhenmeter können allerdings locker zu Fuß gelaufen werden. An der Residenz vorbei, führt eine Straße direkt zur Fischerman’s Bastion. Hier hält man sich lieber morgens oder erst wieder gehen Sonnenuntergang auf, da die kleine Burg der Touristen-Hotspot schlecht hin ist. Im Minutentakt kommen hier Reisebusse mit Selfie-Verrückten Menschen an - nichts wie weg! Hinter der Bastian kann man durch die kleinen Gassen runter ans Ufer auf Höhe des Parlaments laufen - ein weiteres Musst-See für jeden Budapest-Aufenthalt. Von dort aus kann man entspannt am Ufer entlang schlendern auf die Brücke zu, die sich links vom Parlament befindet. Über die Brücke gelangt man wieder auf die Ost-Seite, auf der man das Parlaments Viertel erkunden kann. Wer noch Lust hat kann einen Abstecher auf die Margret Island machen, ein Park in dem viele Einheimische entspannen und in dem es eine Wassershow gibt.  

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Für Aktive lohnt sich auch der Weg zur Citadella, die man über die Erzsebet hid erreicht. Über viele Stufen und kleine Wege kämpft man sich hoch auf den Hügel. Der Weg lohnt sich, denn oben wird man mit einer fabelhaften Aussicht belohnt. 

Kurz und knapp:

Must Sees in der Innenstadt

  • Vom Zentrum die Kiraly utca entlang bis auf Höhe des Wombats City Hostel laufen. Rechts gehts dann in ein kleines Viertel mit Bar an Bar - super um Abends etwas Trinken zu gehen

  • Abends ist allgemein viel los auf der Kiraly utca, auch wenn man nicht trinken oder feiern gehen will, sollte man sich den Trubel abends mal angesehen haben

  • Auch sehr entspannt ist die Bar „Pontoon“ direkt unter der Kettenbrücke, das ganze Ufer ist voll von fröhlichen Menschen die entspannt ein Bierchen trinken und sich mit Freunden treffen. Neben Live-Musik kann man die herrliche Aussicht auf die Kettenbrücke und den Palast genießen

  • Von der Metrostation „Oktogon“ aus einfach die Andrassy utca entlang laufen bis zum Heldenplatz. Neben dem Helden-Platz eignen sich die Wohnviertel super für einen schönen Spaziergang.

  • Das jüdisches Viertel mit Szimpla Kert (Budapest, Kazinczy u. 18, 1075 Hungary) - Sonntag morgens ist dort ein wunderschöner Markt!! 

Essen und Trinken 

  • „Kuplung“, einheimische Bar mit guten Essen (Budapest, Király u. 46, 1061 Hungary)

  • The Donut Library für leckeren Kaffee und Donut, in der Stadt verteilt (Kette)

  • Karavan Streetfood Market, große Auswahl (Budapest, Kazinczy u. 18, 1075 Hungary)

  • Burgerkette „Zing Burger“, super leckere Burger

  • Nettes Frühstückscafe „Kuglof“ in der Piarista köz 

Wir hoffen, dass euch der Blogeintrag gefallen hat und das euch der ein oder andere Tipp beim nächsten Budapest Aufenthalt helfen wird. Wenn ihr noch Tipps und Anmerkungen habt - schreib ein Kommentar oder schickt uns eine Nachricht, wir nehmen die Tipps gerne mit in die Liste auf.

In den kommenden Wochen versuchen wir auch den Blogeintrag von unserer Reise in die Türkei zu schreiben - neben dem Studium ist es leider gar nicht so einfach Zeit zu finden. 

Bis zum nächsten Mal!

Leonie und Benedikt 

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