Woche 11: Lake Tahoe - Crater Lake NP - Oregon Coast

Der Montag morgen fing für uns mit einer langen Yoga-Session und einer Abkühlung am/im wunderbaren Lake Tahoe an. Die kleine Stadt am See besitzt viele Cafés und Läden, in den man wunderschön rumstöbern kann. Um den See noch besser zu erkunden liehen wir uns kurzerhand Cruiser-Bikes und erkundeten das Ufer des Lake Tahoe.

 Lake Tahoe

Lake Tahoe

Die Ruhe des See nutzten wir um ordentlich Kraft zu tanken, denn am nächsten Tag stand eine längere Fahrt zum Crater Lake bevor. Dort angekommen spazierten wir an dem beeindruckenden See entlang, welcher das größte natürliche Süßwasser-Vorkommen der USA verkörpert. Nach einem gemütlichen Picknick am Abend duften wir den spektakulärsten Sonnenuntergang unser Reise erleben, in welchen sich die Sonne mit einem pink-orangenen Himmel und Wolken für den Tag verabschiedete.

Am nächsten Morgen wachten wir in Oregon auf, so wie wir es nicht anders kannten - im Regen. Nichtsdestotrotz hatten wir angenehme 18°C und fuhren gleich an einen unserer Lieblingsplatz der Küste, dem Samuel H. Boardman Korridor. Entlang der Küste nahmen wir nicht nur atemberaubende Sonnenuntergänge mit sondern auch die 9 Leuchttürme, die alle an verschiedenen Abschnitten verteilt und auf ihre eigene Art besonders sind. Nicht dass wir Leuchttürme zu unserem neuen Hobby gemacht haben, jedoch hat jedes dieser eine eigene Geschichte zu erzählen und ließ uns die Geschichte des jeweiligen Küstenteils besser verstehen.

 Hecta Head Lighthouse

Hecta Head Lighthouse

Erzählenswert ist auch der warme, gemütliche Abend, den wir auf einem Campingplatz beim Humbug Mountain, auf dem wir bereits auf unserem „Runterweg“ waren, verbrachten. In dem kleinen Städtchen gab es einen guten Metzger, der eine unglaubliche Auswahl an jedem denkbaren Fleisch hatte. Nach einigem hin und her entschlossen wir uns für ein Family Pack Chicken Wings, wobei wir im Nachhinein betonen möchten, niemals hungrig einkaufen zu gehen! Die Chicken Wings wurden professionell von Grillmeister Benny zubereitet und schmeckten auch sagenhaft gut, nur waren die 16 großen Wings doch etwas zu viel für unsere zwei Mägen. MERKE: Family Packs in den USA sind nicht wie die deutschen Portionenvorschläge von Uccle Ben Reis - Hier sind Familiy Packs wirklich für 4+ Personen gedacht!

 

Auf unserem Hochweg kamen wir eines morgens unverhofft an einem Reitstall vorbei der Ausritte am Strand anbot, und da die Leo das noch auf ihrer Bucket Liste hatte, erkundigten wir uns über das Angebot des Reitstalls. 10 Minuten später saß Leo auf dem gesattelten Pferd „Duke“ und ab ging es durch die Dünen und entlang des Strands. Der krönende Abschluss des Reitausflugs war ein kurzes Galopp die Dünen hoch! Das war für Leo ein Erlebnis, dass sie so schnell nicht wieder vergessen wird.

Je näher das Ende der Reise rückt desto mehr hat man das Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht. Nun sind es nurnoch 2 Wochen auf diesem Kontinent, doch mit dem Verkauf unseres Dinos und einem Teil des Campingequipments haben wir noch genug zu tun, bis wir uns die letzten Tage am Strand in Los Angeles vollkommen entspannen können. Für die nächsten Tage nehmen wir den Staat Washington noch näher unter die Lupe, bis wir bald wieder in Vancouver sind.

Tage unterwegs: 77
Kilometer zurückgelegt: 18642
Fast Food Mahlzeiten: 45
Foto Counter: 15021
Wildlife Counter: 61
Wochen-Tages-Durchnittstemperatur: 28
Wochen-Nacht-Durchschnittstemperatur: 18