Woche 5: Portland - Westküste - Redwood Forest National State Park

Die letzten Tage, einschließlich Montag, waren sehr entspannt und wir hatten Zeit uns zu erholen. Hervorzuheben ist nur der Besuch bei Voodoo Donuts, einem echt ausgeflippten Donut-Verkauf in Portland. Dort kann man unter anderem eine Donut Voodoo-Puppe kaufen, in die mehrere Salzstangen gesteckt sind und aus deren Einstechlöchern die Donut-Füllung quillt.

 Multnomah Falls

Multnomah Falls

Der Dienstag begann für Benny mit einem Besuch bei „coolsten Barbershop of Portland“. Zu rockiger Musik und Freibier für alle Kunden konnte man sich auf traditionelle Art rasieren und frisieren lassen. Frisch gestylt ging es danach mit Fahrrädern durch die Innenstadt von Portland sowie einige Stadtparks, bis zum Oregon Zoo. Im Vergleich zu den deutschen Zoos, die wir bisher besichtigten hatten, konnten wir im Oregon Zoo Biber und Fledermäuse live erleben! <Fun-Fact zu Fledermäusen: Sie schlafen nicht nur kopfüber, sie essen auch in dieser Position!> Nachmittags wechselten wir die Räder dann gegen unser Auto und fuhren entlang des Columbia Rivers zu verschiedenen wunderschönen Wasserfällen. Am bekanntesten der Fälle, dem Multnomah Fall, unternahmen wir abschließend noch eine Wanderung zum oberen Teil des Wasserfalls.

Am nächsten Tag fuhren wir nochmals den Columbia River über die Bridge of Gods bis zum Trillium Lake bei Mount Hood. Da es der letzte Abend bei Bonnie und Greg werden sollte, ging es nach dem Kofferpacken ins Kino. Zu einer XXL Packung salzigem Popcorn mit Butter und mehreren Bieren schauten wir uns gemeinsam „Wonderwoman“ (super cooler Film) an bevor es ins „Le Montage“ zum Mac’n’Cheese essen ging. Als Touri wären wir nie in das „Restaurant“ gegangen, denn es liegt mitten im Gewerbegebiet unter einer Brücke und sieht von außen ziemlich schäbig aus. Bei einer gemütlichen Atmosphäre konnten wir bei einer erstaunlich großen Auswahl an Bier und Wein richtig gut amerikanisch essen. Für den Nachtisch ging es zu einem weiteren Geheimtipp. Das „Rimsky-Korsakoffee House“ sieht von außen aus wie ein gewöhnliches Einfamilienhaus - keine Schilder oder Werbung - nichts, außer einem „Open“ Schild im Fenster weisen darauf hin, dass es eine Bar ist. Im Inneren stehen, neben kurios aussehenden Möbelstücken und jahrealter Deko, mehrere kleine Tische an denen man essen kann. Die größte Überraschung für uns beide war, dass sich manche Tische mit der Zeit bewegten. Ganz langsam, drehten sich diese, manche verschwanden in der Wand und unserer änderte seine Höhe!

 Bridge of the Gods

Bridge of the Gods

 Mount Hood

Mount Hood

Nach diesem schönen Abschluss ging es für uns am nächsten Tag weiter die Küste runter Richtung Süden. Zuerst nach Lincoln City und von dort über Bandon Beach bis zum Samuel H. Boardman Scenic Corridor. Während es am Anfang noch regnete, wurden wir am darauffolgenden Tag von einem strahlend blauen Himmel und 25°C begrüßt. Den gesamten Samstag liefen wir auf Costal Trails den Scenic Corridor entlang und erkundeten bis spät Abends die Küste. Im Gegensatz zum nördlichen Teil der Küste Oregons, der wenig spektakulär ist, ist der südliche Abschnitt wunderschön! Die Trails führen direkt entlang der Klippen, hin und wieder gibt es einen Sandstrand, und überall stehen riesige Felsen aus dem Wasser - wir kamen uns vor wie in einer anderen Welt!

Den Sonntag morgen starteten wir mit einer kalten Dusche im Pazifik. Selbst die starke Sonne an der Grenze zu Kalifornien kann die Wassertemperatur nicht auf mehr als „arschkalt“ erwärmen. Frisch und wach ging es vor den McDonalds zum Blog schreiben und vor allem Bilder hochladen. Ohne amerikanische SIM-Karte ist es echt schwer gutes Internet zu finden. Die meisten Camping-Plätze bieten kein Wifi an und so findet man eine schnelle Internetverbindung meistens nur bei den einträglichen Fast-Food-Ketten. Nachmittags erreichten wir dann endlich den Bundesstaat Kalifornien und unternahmen erstmal eine Wanderung in den weltbekannten Redwood Forest National State Park. 95% der noch existierenden Redwood-Bäume stehen an der Küste in Kalifornien, die als die höchsten Lebewesen auf unserer Erde gelten, und zum Teil über 160 Millionen Jahr alt sind.

 Redwood Forest

Redwood Forest

 Redwood Forest

Redwood Forest

Die kommenden Tage werden wir zuerst noch ausführlich den Redwood National Park erkunden bevor es entlang der Küste zuerst über die 101 und dann über den berühmten Highway No. 1 nach San Francisco geht. 

Tage unterwegs: 35
Kilometer zurückgelegt: 7132
Gefahrene Stunden im Auto: 84
Fast Food Mahlzeiten: 16
Foto Counter: 5213
Wildlife Counter: 35
Wochen-Tages-Durchnittstemperatur: 24
Wochen-Nacht-Durchschnittstemperatur: 10